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  • Maksim Khazanov

Berufsberatung für Jugendliche mit Migrationshintergrund verbessern

Der SPD-Abgeordnete Mehmet Ali Seyrek wollte vom Senat wissen: „Wie viele junge Frauen und Männer haben in den vergangenen fünf Jahren unmittelbar im Anschluss an einen berufsqualifizierenden Schulabschluss keine betriebliche Ausbildung begonnen, weil sie keine geeignete Stelle gefunden haben?“


Rund 42 Prozent der Jugendlichen wollten direkt nach der Schule eine Ausbildung machen, so die Antwort des Senats. Davon hätten sich im Herbst 2010 rund 36 Prozent und 2011 32 Prozent in einer Ausbildung befunden. Der überwiegende Teil der Ausbildungssuchenden sei zunächst in berufsvorbereitende Maßnahmen eingetreten. „Wie viele dieser sogenannten Altbewerber hatten einen Migrationshintergrund? Welche besonderen Anstrengungen unternehmen Schulen und Arbeitsagentur, um Absolventen mit Migrationshintergrund, die einen berufsqualifizierenden Abschluss haben, ohne Verzögerungen den Übergang in eine betriebliche Ausbildung zu ermöglichen?


Viele Jugendliche besonders mit Migrationshintergrund haben keinen Überblick über ihre Möglichkeiten. Was wird da unternommen?“, hakte Seyrek nach. Etwa 40 Prozent der Altbewerber habe einen Migrationshintergrund, erklärte der Senat. Es werde ein Beratungskonzept entwickelt, um deutlich auf die praktische Berufsausbildung zu orientieren. Im diesem Jahr wolle man einen Schwerpunkt auf Jugendliche mit Migrationshintergrund legen und dabei noch enger mit dem Bremer Rat für Integration zusammenarbeiten.

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